Der Zwergpinscher, auch unter den Namen Rehpinscher, Minidobermann, Miniature Pinscher oder Minpin bekannt, ist ein beweglicher und agiler Hund, der gern mit seinem Menschen zusammen ist. Dazu gehört auch, dass man zusammen unterwegs ist. Seine geringe Größe führt nicht dazu, dass er schnell müde wird. Im Gegenteil: Ist der Zwergpinscher gewohnt, seine Menschen auch mal auf einer Tageswanderung zu begleiten, hat man mit ihm einen begeisterten Wanderfreund.

Fahrt zum Wanderstartpunkt

Schon auf der Fahrt zur Wanderung – ebenso wie bei jeder anderen Fahrt – sollte man seinen Zwergpinscher sichern. Hier gibt es die Möglichkeit, den Hund mit einem Rückhaltesystem auf der Rücksitzbank anzuleinen, ihn im Fußraum vor dem Beifahrersitz zu transportieren oder auch in einer Transportbox unterzubringen.

Aus unserer Erfahrung empfehlen wir, den Zwergpinscher auf die letztere Art zu transportieren: In einer Box ist das Tier geschützt, es hat seinen ihm zugewiesenen Raum, der mit einer Decke bequem eingerichtet ist, und hier besteht nicht die Gefahr, dass er durch einen unbeabsichtigten Fußtritt (Fußraum) oder umfallende Gegenstände (Rücksitzbank) verletzt wird.

Beobachten und Rasten

Durch seine Zähigkeit und weil der Zwergpinscher sehr an seinen Menschen hängt, sollte man ihn immer genau beobachten: Er gibt nicht zu, dass er müde ist, dass er bald nicht mehr weiterlaufen kann. Man sollte daher beim leisesten Zeichen – wenn der Hund langsamer läuft, nur noch neben seinen Leuten herläuft oder zurückbleibt – eine Pause einlegen und dem Vierbeiner die wohlverdiente Ruhe gönnen. Auch sollte man immer Wasser dabei haben, um das Tier trinken zu lassen oder – in der heißen Jahreszeit – auch mal etwas herunter zu kühlen.

Nach der Wanderung kann er sich in seine Box zurückziehen und sicher ausruhen oder schlafen. Vielleicht bekommt er auch einen Kauknochen oder ähnliches in seine Box, um ihn nach einem anstrengenden, gemeinsamen Tag mit einer weiteren Lieblingsbeschäftigung – dem Fressen – zu belohnen.